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Raus aus der Isolation für gehörlose Menschen
Südkurier Orsingen-Nenzingen
20.07.2013 Von Susanne Schön


Orsingen-Nenzingen - Ella von Briel, Mitglied einer Selbsthilfegruppe für gehörlose Menschen, referiert beim Erdenbühlkaffee in der Wohn- und Begegnungsstätte „DaHeim“.
Raus aus der Isolation für gehörlose Menschen
Ella von Briel (r.) erläuterte, wie es zu Schwerhörigkeit kommen kann, welche Auswirkungen sie hat und wie Betroffene sich den Alltag erleichtern können. Bild: Schön
 
Donnerstags ist Treffen im Cafe Erdenbühl. Marita Ziegler von der Wohn- und Begegnungsstätte „DaHeim“ schafft es immer wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen. Es gibt Veranstaltungen im Rahmen des Jahresmottos „Heimat – Orsingen-Nenzingen erkunden“. So lernte man die örtliche Weinhandlung kennen oder den Golfclub auf Langenstein.
 
Ein weitere Themenkomplex ist die Gesundheit. Am Donnerstag, 25. Juli, lernen die Anwesenden beispielsweise die möglichen Wirkungen von Kräutern kennen. Doch auch ganz praxisnahe Tipps gibt es. So schilderte Ella von Briel den Senioren, ihren Angehörigen und anderen Interessierten die Schwierigkeiten gehörloser Menschen.
 
Ella von Briel ist seit 17 Jahren in einer Selbsthilfegruppe für gehörlose Menschen. Sie kennt die Probleme auch aus eigenem Erleben. „Ohne Hörgerät gehe ich spätestens nach einer Stunde in einer Gesellschaft nach Hause, weil ich vom Aufpassen so müde bin“, erklärte sie. Schlecht hören, das sei für viele nicht Betroffene noch heute mit mangelnder Intelligenz verbunden. So trauten sich Schwerhörige oft nicht nachzufragen, wenn sie etwas nicht verstanden hätten. Dies führe oft in die Isolation. Manche Schwerhörige würden auch ihre Unsicherheit mit aggressivem Verhalten überspielen.
 
Doch all dies muss nicht sein, denn es gibt Hilfsmittel. Beratungen und Hörgeräte werden meist von den Krankenkassen bezuschusst. Es gibt auch Telefone und Türen, die zusätzlich zum akustischen Signal aufleuchten.
 
Hauptthema des Nachmittags im Daheim war die Gebärdensprache. Vielen bekannt waren Gebärden aus dem Fernsehen. Wie lange sie diese geübt habe, wurde Ella von Briel gefragt. Sie übe noch heute jeden Abend, war ihre Antwort. Bei dem großen Interesse der rund 30 Anwesenden bot sie an, an einem weiteren Nachmittag mit ihnen das Fingeralphabet zu üben. Interessierte sollten also einfach mal donnerstags ab 15 Uhr im „DaHeim“ vorbeischauen – zu einem Tässchen Kaffee und einem leckeren Stück Kuchen im Cafe Erdenbühl.

Bericht aus dem Südkurier Orsingen-Nenzingen,
Raus aus der Isolation für gehörlose Menschen
hier [» zum Download PDF] 



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